Misshandlung von Kindern

12208841_1162406143784562_9125267304017172706_nMisshandlung von Kindern

Die Misshandlung von Kindern gehört leider nach wie vor zum Alltag zu vieler Kinder:
Überall in Deutschland und auf der ganzen Welt scheint es allzu oft Normalität zu sein, die eigenen Kinder anzuschreien, physische und psychische Strafen als sogenannte „Erziehungsmaßnahmen“ zu verwenden oder das eigene Kind rigoros zu ignorieren. Natürlich sind es nicht immer nur die eigenen Familienangehörigen, die Kindern Schäden zufügen, indem sie diese regelmäßig anschreien, beschimpfen oder verprügeln. Auch ‚kleinere‘ Vergehen gegen Kinder können verheerende Konsequenzen für die Kinder nach sich ziehen. Kinder können allein dadurch, dass man ihnen das Gefühl vermittelt, nicht geliebt zu werden, ihr eigenes Lebensgefühl, ihre ‚Lust am Leben‘ verlieren. So dramatisch und traurig diese Zeilen klingen mögen, so sind sie doch alltägliche Realität.

Welche Formen von Misshandlungen gegenüber Kindern es gibt, welche Auswirkungen diese haben können und wodurch diese katastrophalen Entwicklungen in der Regel zustande kommen, wird auf den folgenden Seiten erklärt.

Kinder haben es nicht verdient der Sorglosigkeit ihrer Kindheit beraubt zu werden, nur weil sie das geringste Potenzial besitzen sich gegen negative Einwirkungen zu wehren. Kinder sollten NICHT den Großteil ihrer Kindheit mit Weinen verbringen. Auf das Gesicht jeden Kindes gehört ein Lächeln.

Euskirchen: Junge (12) von Mitschülern fast totgeprügelt – Mordkommission ermittelt!

​Bonn/Euskirchen – Diese Tat schockt selbst hartgesottene Ermittler: In Euskirchen wurde ein Gesamtschüler (12)  offenbar von Mitschülern halb tot geprügelt!

Der Zwölfjährige erlitt nach Informationen des EXPRESS und des Kölner Stadt-Anzeigers schwerste Kopfverletzung und kämpft auf der Intensivstation um sein Leben. Die Bonner Mordkommission ermittelt.
Wie zu erfahren war, gibt es bereits einen engen Kreis von Tatverdächtigen – alle sollen im Alter des Opfers sein, also selbst noch Kinder…
Donnerstag gegen 18 Uhr alarmierten Ärzte des Euskirchener Krankenhauses die Polizei. Am Nachmittag war dort ein zwölfjähriger Junge eingeliefert worden – dessen schwere Verletzungen deuteten auf eine brutale Straftat hin.
Dem Schüler war offenbar mit massiver Gewalt gegen den Kopf getreten worden!
Nach bisherigen Erkenntnissen hatte eine Lehrerin der Gesamtschule gegen 14.30 Uhr den Notarzt gerufen, weil der Siebenklässler über starke Schmerzen klagte und benommen war. Kurz darauf soll er zusammengebrochen sein.
Vom Krankenhaus in Euskirchen wurde der Junge mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik nach Köln-Merheim geflogen.
Dort kam er sofort auf die Intensivstation. Nach Auskunft der behandelnden Ärzte besteht Lebensgefahr!

Wie erkenne ich eine Blutvergiftung (Sepsis)

Der Volksmund spricht von Blutvergiftung – eine recht treffende Bezeichnung für das Krankheitsbild der Sepsis. Am Anfang steht immer eine lokale Infektion meist mit Bakterien. Von diesem Krankheitsherd zum Beispiel am Bein, an einer Zahnwurzel oder einer Lungenentzündung breiten sich die Erreger und ihre Gifte über die Blutbahn in den gesamten Körper aus. Der Organismus reagiert mit einer Entzündung, die nach und nach alle Organe erfasst. Der Verlauf ist meist akut, kann aber auch chronisch sein.

Blutvergiftung (Sepsis)

Der menschliche Organismus verfügt über ein ganzes Arsenal an Strategien, um gefährlichen Situationen gegenüberzutreten. Manchmal allerdings sind die schädigenden Wirkungen so groß, dass die Abwehrmaßnahmen nicht nur versagen, sondern sich ins Gegenteil verkehren und gegen den Körper selbst richten. Auch heute noch endet das zum Beispiel bei einer Blutvergiftung (Sepsis) in vielen Fällen tödlich.

Blutvergiftung: Ursachen einer Sepsis

Meist gelingt es dem Körper, eine Infektion auf ihren Ursprungsort zu begrenzen. Dazu dient die Entzündungsreaktion, ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Reaktionen von Gefäßen und Gewebe, Ausschüttung körpereigener Stoffe und Einwanderung bestimmter Zellen. Das führt zu den klassischen Entzündungszeichen Rötung, Überwärmung, Schwellung und Schmerz.

Ist der Körper aber geschwächt, z.B. im Rahmen einer anderen Erkrankung, oder sind die Erreger besonders aggressiv, kann sich die Infektion und damit die Entzündungsreaktion auf den ganzen Organismus ausbreiten. Nacheinander werden die Organe befallen und deshalb nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Je mehr lebenswichtige Funktionen ausfallen, desto schwerer fällt es dem Körper, die Krankheit aufzuhalten. Wie bei einer Kettenreaktion können so innerhalb weniger Stunden Kreislauf, Nieren, Lunge, Leber und die anderen Körperorgane versagen („septischer Schock“), was bis zum Tod führt.

Wie häufig ist die Sepsis?

Die Blutvergiftung ist häufiger als Brustkrebs, Aids oder Darmkrebs. Man schätzt, dass etwa ein Drittel bis die Hälfte der Betroffenen an den Folgen stirbt, vergleichbar also mit der Sterblichkeitsrate beim akuten Herzinfarkt. Auf chirurgischen Intensivstationen ist die Sepsis die häufigste Todesursache.

Blutvergiftung-Anzeichen bzw. Sepsis-Symptome

Am Infektionsherd – sofern äußerlich sichtbar – zeigen sich die Entzündungszeichen Rötung, Überwärmung, Schwellung und Schmerz. Breitet sich die Entzündung auch über eine oberflächliche Vene aus, kann ein roter, schmerzhafter, fortschreitender Strang zu sehen sein. Die Blutvergiftung selbst ist vor allem am Anfang nicht leicht zu erkennen, da die Krankheitszeichen nicht sehr spezifisch sind, also auch bei anderen Erkrankungen auftreten können. Dazu gehören hohes Fieber oder Fieberschübe mit Schüttelfrost, Verwirrtheit, Beschleunigung von Atmung und Herzschlag sowie Blutdruckabfall.

Blutvergiftung: Diagnose und Diagnostik

Im Blut zeigen sich Entzündungszeichen und ein Abfall der roten Blutkörperchen und Gerinnungsstörungen. Gesichert wird die Diagnose durch den Nachweis von Erregern in der Blutkultur. Im Ultraschall sind meist eine Vergrößerung von Leber und Milz sichtbar. Derzeit versuchen Forscher, Gene zu identifizieren, deren Aktivität zur Diagnose- oder Prognosestellung benutzt werden können. Bis zur Praxisreife wird allerdings sicher noch einige Zeit vergehen.

Blutvergiftung: Behandlung und Therapie einer Sepsis

Da der Betroffene schwer krank ist, erfolgt die Behandlung auf der Intensivstation. Wie beim Herzinfarkt oder Schlaganfall sind die Heilungsaussichten für den Patienten besser, je früher sie einsetzt. Im Zentrum steht die Therapie mit Antibiotika. Je nach Krankheitsstadium sollte – wenn möglich – der Infektionsherd entfernt werden (z.B. die Gallenblase).

Daneben wird versucht, durch die Behandlung die Schocksituation zu bessern und das Organversagen aufzuhalten bzw. rückgängig zu machen. Dazu gehören Infusionstherapie, künstliche Beatmung, Nierenersatzverfahren, künstliche Ernährung sowie der Ersatz körpereigener Zellen (z.B. rote Blutkörperchen) und Stoffe wie Insulin und Kortison. In letzter Zeit gibt es die Entwicklung spezifischer Medikamente, die die Immunantwort des Patienten stärken sollen und in verschiedenen Studien die Sterblichkeitsrate gesenkt haben.

18 Nov 2013 --- Conceptual image of red blood cells. --- Image by © Stocktrek Images/Corbis
18 Nov 2013 — Conceptual image of red blood cells. — Image by © Stocktrek Images/Corbis

Frau soll Tochter einem Kinderschänder angeboten haben

Im Prozess gegen eine Frau aus dem Landkreis Ebersberg, die ihre eigene Tochter einem Mann aus dem Landkreis Erding für schweren sexuellen Missbrauch zur Verfügung gestellt haben soll, haben beide Angeklagten Geständnisse angekündigt. Die 43-jährige Frau bekam von der Jugendschutzkammer des Landgerichts Landshut im Gegenzug eine milde Strafe zugesagt.

Auch wenn sie in den Jahren 2006 und 2007 sieben Mal ihr damals sechs und sieben Jahre altes Kind betäubt habe, damit sich ihr Bekannter ungestört an dem Mädchen vergehen konnte, soll sie nicht ins Gefängnis, sondern eine Bewährungsstrafe erhalten.

Da durch ihr Geständnis für den 46 Jahre alten Angeklagten ein Leugnen der schweren Vorwürfevöllig aussichtslos ist, will auch er jetzt alles gestehen. Inklusive einer früheren Verurteilung wegen sexuellen Missbrauchs einer 13-Jährigen soll er eine Freiheitsstrafe zwischen sechseinhalb und sieben Jahre erhalten. Die Geständnisse sollen erst bei der Fortsetzung der Verhandlung in zweieinhalb Wochen abgelegt werden.

Die Anklage gegen die beiden ist erschütternd: Laut den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Landshut haben sich die zwei im Jahr 2005 im Internet kennengelernt. In Chats und bei persönlichen Treffen habe der Mann – er ist verheiratet und Vater von drei Kindern – der allein erziehenden Frau seine sexuellen Fantasien geschildert: Er wünschte sich Kindesmissbrauch in verschiedenen Formen.

Die Frau, „die eine dauerhafte Beziehung anstrebte“, habe sich „diesen Fantasien gegenüber aufgeschlossen“ gezeigt, heißt es in der Anklage. Sie habe dann eingewilligt, ihm ihre eigene Tochter „zur Verwirklichung seiner sexuellen Fantasien zur Verfügung“ zu stellen. Von Mai 2006 bis Mai 2007 sei es schließlich zu sieben Missbrauchs-Fällen gekommen, bei denen der Angeklagte die Intensität des Missbrauchs immer weiter steigerte.

Die Mutter des Mädchen habe ihrem Kind „nicht näher bekannte Schlaf- oder Betäubungsmittel“ gegeben, so dass es „von den Handlungen der Angeklagten nichts mehr mitbekam“. Die Frau sei bei den Taten, die alle nachts in ihrer Wohnung stattfanden, stets anwesend gewesen und habe den Mann unterstützt. Zum Teil seien die Verbrechen vom Angeklagten auch gefilmt worden. In einer weiteren Anklage wird dem Mann ein sexueller Missbrauch an seiner siebenjährigen Nichte im Jahr 2012 oder 2013 vorgeworfen, den er ebenfalls gefilmt haben soll.

Bislang hatten die Angeklagten alles abgestritten. Als der Prozess vor zwei Monaten schon einmal begann, machte der Vorsitzende Richter Oliver Dopheide bekannt, wie sich die Angeklagten verteidigen wollten: Den Kindesmissbrauch habe es nie gegeben, er sei keine Realität, sondern nur Fiktion.

Die Chat-Inhalte sollen keinen Bezug zur Wirklichkeit haben

Denn Grundlage für die Anklage sind gespeicherte Internet-Chats zwischen dem Mann und der Frau, die auf ihren Computern entdeckt worden waren. Zur ihrer Verteidigung wollten die Angeklagten angeben, sie hätten in ihren Internet-Unterhaltungen lediglich sexuelle Fantasien ausgelebt, die Inhalte ihrer Chats hätten aber keinen Bezug zu einem wirklichen und tatsächlichen Geschehen.

Dass nun doch Geständnisse angekündigt sind, ist das Ergebnis einer sogenannten „Verständigung“. Die Staatsanwältin schlug vor, bei der Mutter könnten die angeklagten Taten auch als „minder schwere Fälle“ bewertet werden. Damit wäre – allerdings nur bei einem Geständnis – eine Verurteilung zu eine Bewährungsstrafe möglich. Das Gericht stimmte dem zu.

Der Vorsitzende Richter räumte ein, dass es für so viel Milde vor allem einen guten Grund gebe: „Die Beweissituation, die sich als reiner Indizienbeweis darstellt.“ Das heißt: Ein Geständnis ist in diesem nur schwer beweisbaren Fall ganz besonders viel Wert. Das hat es vor allem auch, weil mit einem glaubwürdigen Geständnis der Frau auch der angeklagte Mann überführt wäre. Sobald sie alles gesteht, hat für ihn Leugnen keinen Zweck mehr.

Für ihn kam kein „minder schwerer Fall“ in Betracht. Die Staatsanwältin machte vielmehr deutlich, dass sie etwa zehn Jahre Gefängnis für ihn beantragen würde. Das ist eine lange Zeit. Um wenigstens mit einer kürzeren Haftstrafe wegzukommen, macht deshalb auch für den angeklagten Mann ein Geständnis Sinn. Denn wer seine Taten gesteht, bekommt üblicherweise ein Drittel weniger Strafe.

Nachdem die beiden Angeklagten sich mit der „Verständigung“ einverstanden erklärten, wurden gleich mal Zeugen und Gutachter abgeladen, die nicht mehr benötigt werden. Am 19. September werden außer dem Angeklagten nur noch zwei Ermittlerinnen über den Fall berichten.

wp-1474193245047.jpg

Mutter betäubt Tochter für Sex – und bekommt Bewährung!

Es ist ein Verbrechen, das sprachlos macht: Für den Sex zwischen ihrer sechs Jahre alten Tochter und ihrem Lebensgefährten hat eine Mutter aus Oberbayern das Mädchen betäubt. Dann filmte sie den Missbrauch.

Unglaublich: Vor Gericht kommt sie mit Bewährung davon!

Die Frau wurde am Mittwoch vom Landgericht Landshut wegen Beihilfe zum sexuellen Missbrauch sowie Mittäterschaft zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und neun Monaten verurteilt.

Der 46 Jahre alte Mann, der sich mehrmals an dem damals sechs Jahre alten Mädchen vergangen hatte, muss wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern in sieben Fällen sechs Jahre und zehn Monate ins Gefängnis. Für umfassende Geständnisse waren den Angeklagten mildere Strafen zugesagt worden. 

Witz-Urteil gegen Horror-Paar!

„Das Besondere an diesem Fall ist, dass das Opfer von den Taten nichts mitbekommen hat“, rechtfertigt der Vorsitzende Richter Oliver Dopheide.

Die Staatsanwaltschaft hatte dem Angeklagten rücksichtsloses und manipulatives Verhalten vorgeworfen. Die Verteidigung der Frau hatte in ihrem Schlussvortrag betont, dass sie aufgrund einer vorangegangenen Scheidung und einer schwierigen wirtschaftlichen Situation empfänglich für die Manipulationen war, die die schönen Worte und die sexuellen Vorschläge des Angeklagten gewesen seien.

► Strafmildernd wertete das Gericht neben den Geständnissen auch die Tatsache, dass das Opfer aufgrund der Betäubung durch Baldrian von den Übergriffen nichts mitbekommen hatte. 

Ins Visier der Fahnder war das Paar bei Ermittlungen gegen den 46-Jährigen im Zusammenhang mit dem sexuellen Missbrauch einer 13 Jahre alten Schülerin geraten.
Auf dem Computer des Angeklagten hatten die Ermittler Details zum jetzigen Missbrauchsfall entdeckt.

Für die Taten an der 13-Jährigen war der Mann zu einer Haftstrafe von drei Jahren verurteilt worden, die er derzeit noch verbüßt.

Vor Gericht verstecken die Täter ihre Gesichter hinter Ordnern Foto: dpa
Vor Gericht verstecken die Täter ihre Gesichter hinter Ordnern
Foto: dpa

Hildesheim: 14-Jährige vermisst

Seit dem 19.09.2016, 13:00 Uhr, wird die Janine F. aus der therapeutischen Wohngruppe der Jugendhilfe St. Ansgar aus Hildesheim vermisst. Janine ist 14 Jahre jung.

Sie ist ca. 175 cm groß, hat schulterlange, schwarz gefärbte Haare, eine kräftige Figur und ist mit einem violettfarbenen Kapuzenpullover und einer türkisfarbenen Hose bekleidet.

Bekannte Aufenthaltsorte sind insbesondere die Hildesheimer Punker- und Trinkerszene und die Hildesheimer Nordstadt.

Im Antreffungsfall ist die Polizei Hildesheim unter 05121 / 939 115 zu informieren.

124828

Mutter lässt Kleinkind (2) in Auto zurück und geht feiern

Ein schreiender Junge sitzt nachts alleine in einem Auto…Dieses Elend konnten sich aufmerksame Fußgänger im Schweizer Ort Schaffhausen am Wochenende nicht mit ansehen und riefen die Polizei.
Später stellte sich heraus: Die Mutter (25) des kleinen Jungen war mit Kollegen in einer Disko feiern und hatte den Jungen einfach im Auto eingeschlossen.
Ein Automechaniker wurde herbeigerufen und brach den Wagen schließlich auf. Die Mama muss sich nun wegen Vernachlässigung ihrer Fürsorgepflicht verantworten, wie die Polizei mitteilte.
Ein Passant war so wütend über das verantwortungslose Verhalten der Frau, dass er den Wagen auf dem Parkplatz beschädigte. Auch dieses Vergehen wurde bei der Polizei angezeigt.

junge-im-auto
Passanten wurden auf das schreiende Kind im Auto aufmerksam. Foto: Polizei Schaffhausen – 

 

Fahndung in Ostwestfalen-LippeKinder auf Spielplätzen sexuell belästigt: Wer kennt diesen Mann?

Seit Anfang Juli treibt ein Mann auf Spielplätzen sein Unwesen. Der Unbekannte spricht Kinder an und belästigt sie sexuell. Die Polizei hat nun ein Foto des Verdächtigen veröffentlicht.

Wer kennt diesen Mann? Die Polizei hat das Foto eines Unbekannten veröffentlicht. Der Mann steht im Verdacht, Kinder auf Blomberger Spielplätzen sexuell belästigt zu haben.

Wie die Polizei mitteilt, schlug der Unbekannte bislang vor allem in der Innenstadt zu. Er ging auf spielende Kinder zu und streichelte sie. Die Polizei spricht von einer „offensichtlich sexuellen Absicht“.

Zeugen machten Schnappschuss vom Täter

Zeugen ist nun auf dem Spielplatz am Park an der „Heutorstraße, Ecke Gartenstraße/Große Mauer“ ein Schnappschuss gelungen, der den mutmaßlichen Täter zeigt.

Der Mann ist zwischen 20 und 35 Jahre alt und etwa 175 bis 185 cm groß. Er wird als dick bezeichnet und hat schwarzes kurzes Haar. Auf dem Bild ist er bekleidet mit einer blauen Jeans und einem schwarzen T-Shirt. Auf dem Rücken ist in weißer Aufschrift das Wort „Puky“ zu erkennen. Auf der Vorderseite befindet sich ein rotes Emblem mit der Aufschrift „Puky“.

Ob es sich bei dem Tatverdächtigen um einen Blomberger handelt, kann nicht gesagt werden. Es ist auch möglich, dass er aus einem angrenzenden Kreis oder Gemeinde stammt, berichtet die Polizei. Alle Hinweise im Zusammenhang mit der abgebildeten Person oder sonst im Zusammenhang mit diesem Aufruf nimmt die Kripo in Blomberg unter 05235 / 96930 entgegen.

mehmet-mih

+++ Beisetzung des toten Babys aus Park in Wilmersdorf – Freitag 23. September +++

+++ Beisetzung des toten Babys aus Park in Wilmersdorf – Freitag 23. September +++

Das Baby, das am Donnerstag, den 12. Mai 2016, tot in einer Grünanlage in Wilmersdorf an der Fritz-Wildung-Straße aufgefunden wurde, wird in dieser Woche Freitag, den 23. September 2016, beerdigt.

Die Beisetzung findet um 10 Uhr auf dem Neuen St. Michael Friedhof in der Gottlieb-Dunkel-Straße 29 in 12099 Berlin-Mariendorf statt. Die Trauerfeier ist öffentlich. Somit wird jedem die Gelegenheit gegeben, sich von dem kleinen Kind zu verabschieden.

Mit der Grabstätte haben dem Kinde nahe stehende Personen nun auch die Möglichkeit, einen Ort der Trauer aufzusuchen.
Aus ähnlichen Fällen der Vergangenheit ist bekannt, dass sich Mütter in einer verzweifelten Situation sahen und sich nicht anders zu helfen wussten. Wir bitten daher die Mutter sowie ihre Familienangehörigen, Freunde und Bekannten, sich unter der 030 4664 – 911333 oder bei einer anderen Polizeidienststelle zu melden.

13268225_521605441356898_4451701427921083189_o

 

Kindesmissbrauch: 16-Jähriger vor Gericht

Ein 16 Jahre alter Jugendlicher steht am Dienstag am Amtsgericht Perleberg vor Gericht. Er soll Anfang des Jahres in Glöwen (Prignitz) Kinder genötigt und missbraucht haben. Der Fall hatte für großes Aufsehen gesorgt, weil es sich bei dem Tatverdächtigen um einen Flüchtling handelt.

Wegen zweifachen Kindesmissbrauchs und sexueller Nötigung muss sich ein 16 Jahre alter Flüchtling aus Afghanistan am Dienstag am Amtsgericht Perleberg verantworten.

Er soll Ende Januar im kleinen Prignitz-Dorf Glöwen zwei Kinder sexuell bedrängt haben. Laut Anklage missbrauchte der jugendliche Afghane am 20. Januar zunächst einen Elfjährigen. Zwei Tage später soll er sich einem Neunjährigen genähert haben.

Wegen des Alters des Angeklagten kommt Jugendstrafrecht zur Anwendung. Die Verhandlung ist daher nicht-öffentlich.

Der Fall hatte politischen Wirbel ausgelöst, weil die Staatsanwaltschaft zeitweise Untersuchungshaft für den Jugendlichen erreichen wollte – und Rechtsextremisten im Februar die Vorwürfe zum Anlass für fremdenfeindliche Aufmärsche im 1200-Seelen-Ort nahmen.

Der 16-Jährige lebte bis zu den Vorfällen mit seiner Familie in einer Wohnung in Glöwen. Inzwischen ist er in einer nicht genannten Kleinstadt untergebracht. Er muss sich täglich bei der Polizei melden und Abstand zu Jungen unter 15 halten.

wp-1474193245047.jpg